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Home > Bus und Bahn > Service + Spezielles > Mobil.behinderte   Druckversion

Mobil.behinderte

Tipps zu Bahn und Bus für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen,..

Die Rheinbahn und die anderen Verkehrsbetriebe bemühen sich, die Nutzung von Bahn und Bus für Mobilitätsbehinderte, d.h. Gehbehinderte, Ältere, Fahrgäste mit Kinderwagen u.ä. ständig zu verbessern.
Die Rheinbahn hat einen Linienplan für Mobilitätsbehinderte entwickelt, der in Kundencentern erhältlich ist oder von der Internet-Seite (Bereich Fahrplan) heruntergeladen werden kann. Dort sind Informationen zu Haltestellen und Linien mit stufenlosen Einstiegen zu finden.
  
 
Immer mehr S-Bahnhöfe werden mit Aufzügen oder Rampen versehen, so daß der Bahnsteig dann stufenfrei erreicht werden kann. S-Bahn-Züge haben zwar keine Stufen, jedoch bleibt häufig ein Höhenunterschied zwischen Bahnsteig und Wagen zu überwinden.
 S-Bahn
 
Stadtbahn (U-Linien): In U-Bahnhöfen mit Aufzügen und an einigen oberirdischen Haltestellen mit Hochbahnsteigen und Zugangsrampen (im Haltestellenverzeichnis des Fahrplans besonders gekennzeichnet) ist ein stufenloser Zugang ins Fahrzeug möglich.
Es sind in Düsseldorf die folgenden Haltestellen: Hbf, Oststr., Steinstr./ Königsallee, Heinrich-Heine-Allee, Tonhalle, Prinzenallee (nur U 77), Am Seestern, Handelszentrum, Kettwiger Str., Ronsdorfer Str., Reeser Platz, Nordpark/ Aquazoo, Messe Ost/Stockumer Kirchstr.,Freiligrathplatz, Messe/Rheinstadion; in Meerbusch: Landsknecht, Forsthaus, Haus Meer, Kamper Weg, Görgesheide; außerdem: Krefeld Grundend, Neuss Am Kaiser.
An allen anderen Bahnsteigen sind leider mehrere Stufen ins Fahrzeug zu überwinden. Die Bahnsteige in den U-Bahnhöfen Klever Str. u. Nordstr. sind noch nicht mit Aufzügen, sondern nur über Rolltreppen zu erreichen.
Bei den auf den Stadtbahnlinien U70, U74, U76, U77 und U78 eingesetzten Wagen ist in der Regel an einer der Türen die Mittelstange ausgebaut, so daß Rollstühle oder Kinderwagen besser ins Fahrzeug gelangen können.
 Stadtbahn
 
Es werden immer mehr Niederflurbahnen eingesetzt, bei denen das Fahrzeug ohne Stufe betreten werden kann und breite Türen ohne Mittelstange vorhanden sind. Dadurch bleibt nur eine kleine Stufe zwischen Bahnsteig bzw. Straße und Wagen. Die noch eingesetzten älteren Bahnen können nur über Stufen betreten werden.
 Straßenbahn
 
Es werden immer mehr Niederflurbusse eingesetzt, die im Fahrzeug keine Stufen mehr haben. Einige Haltestellen sind so umgebaut, daß es nur geringe Höhenunterschiede zwischen Bordstein und Fahrzeug gibt. Rollstuhlfahrer und Kinderwagen erreichen über die 2. Tür ihren Stellplatz.
Leider parken rücksichtslose Autofahrer häufig in Busbuchten, so daß der Bus den Bordstein nicht richtig anfahren kann. Das können wir leider nicht verhindern.
 Bus
 
Im DB-Fernverkehr gibt es besondere Informationen und Service für Mobilitätsbehinderte für Ein-/Ausstiegshilfen für Mobilitätsbehinderte. Im Fernverkehr sind alle ICE, die meisten EC/IC und alle IR für Rollstuhlfahrer zugänglich, der Ein-, Um- und Ausstieg ist aber nur mit Hilfe möglich. Die Voranmeldung erfolgt über den zentralen MobilitätsService (Tel. s.u.) An kleinen Bahnhöfen ist das aufwendig, wenn es kein örtliches Personal mehr gibt. Dann kommt auf Bestellung Service-Personal vom nächsten größeren Bahnhof, wobei es aber auch schon einmal Koordinierungsprobleme gibt.
Bundesweiter MobilitätsService der DB: 01805 512512 (Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 8-14 Uhr; 12 ct/Min); Mobilitätsservice der DB in Düsseldorf: über die 3-S-Zentrale 0211 1792460 (24 h).
Ein Broschüre zum Thema Reisen für Mobilitätsbehinderte ist bei der DB erhältlich.
 DB
 


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