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Flugverkehr und KlimaCO2-Problem des Luftverkehrs
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Der Luftverkehr erzeugt eine große Menge an CO2, wobei es gar nicht so sehr der Ausstoß pro km ist, sondern die Menge der gereisten Kilometer, die schnell zusammenkommt.
Ein Flug auf die Kanaren und zurück erzeugt 1,6 Tonnen CO2, ein Flug nach Thailand und zurück ca 7 Tonnen! Ob durch den Ausstoß in großen Höhen die Wirkung verstärkt wird und deshalb ein Erhöhungsfaktor nötig ist, ist umstritten. (Ein Autofahrer erzeugt bei 10.000 km im Jahr auch etwa 1,6 To. Pro Mensch sind weltweit übrigens pro Jahr im Mittel nur rd. 2 Tonnen CO2 insgesamt tragbar!) | | Klimaproblem |
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Es gibt Organisationen, die eine Kompensation für die durch einen Flug erzeugten Klimagase kompensieren, indem entsprechende CO2-sparende Projekte finanziert werden, z.B.Aufforstungen oder die Förderung von Solarenergieanlagen. Das ist umstritten, einmal weil die Prüfung schwierig ist, ob die Maßnahmen wirksam sind und nicht auch ohne die Finanzbeiträge realisiert worden wären, zum anderen, weil so CO2-positive Aktivitäten rechnerisch wieder aufgehoben werden und CO2-verantwortliches Verhalten im Luftverkehr verhindert wird.
Eine seriöse und sehr bekannte Kompensations-Organisaton ist atmosfair. Dort kann der Ausstoß einer Flugreise gut berechnet werden, die Kompensationsprojekte werden nach einem hohen Standard geprüft.
Der oben genannte Flug auf die Kanaren und zurück würde eine Kompensationszahlung von 40 Euro ergeben.
Die kritische Frage, ob der Flug nötig ist und, insbesondere bei Urlaubsreisen, ob die weite Flugreise wirklich für einen schönen Urlaub unverzichtbar ist, ist aber noch wirksamer.
| | Kompensation |
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| Global wichtig sind natürlich politische Maßnahmen, nämlich endlich die konsequente Einbeziehung des Luftverkehrs in Energiesteuern, Umsatzsteuer und Emissionshandel, zumindest auf EU-Ebene. | | Politik |
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