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Autoteilen - IdeeDie Idee des CarSharing
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Anschaffung und Unterhalt eines eigenen PKW sind kostspielig. Doch es sind keineswegs die vielgescholtenen hohen Spritpreise, die das Autofahren in erster Linie teuer machen. Denn 70 bis 80 % aller Kosten entstehen auch, wenn das Fahrzeug als "Stehzeug" vor sich hin kostet. Und selbst ein vielgefahrenes Privatauto ist die meiste Zeit des Tages ein solches "Stehzeug".
Ein Kostenbeispiel: ein Kleinwagen hat bei 15.000 km Fahrleistung im Jahr km-Kosten von ca. 23 ct., bei 5.000 km steigt das auf 51 ct., bei nur 3.000 km (250 km im Monat) sogar auf 78 ct., d.h. ein selten genutztes eigenes Auto ist ziemlich teuer. | | Auto haben ist teuer |
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Die Alternative: organisiertes Auto-Teilen, neudeutsch "CarSharing". Statt die Kosten eines eigenen Autos komplett zu tragen, bezahlt der Einzelne nur für die jeweilige tatsächliche Nutzung eines Fahrzeugs. Ein CarSharing-Anbieter organisiert die gemeinsame Nutzung eines Fahrzeugpools durch die Teilnehmer.
Fahrzeuge unterschiedlicher Grössen und Typen stehen an festen Standorten im Stadtgebiet verteilt, wo sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen sind. Der Nutzer kann jederzeit telefonisch das Fahrzeug buchen, das seinem jeweiligen Mobilitätszweck am besten entspricht - Kleinwagen, Kombi,... | | Nutzen statt besitzen |
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Wer den täglichen Arbeitsweg und andere Alltagswege gut mit Bus und Bahn, Fahrrad und zu Fuss zurücklegen kann, für den bietet CarSharing die Möglichkeit, sein individuelles Mobilitätsbedürfnis ohne eigenes Auto zu vervollständigen. Und dabei den eigenen Geldbeutel, die Umwelt und die eigenen Nerven wie auch die der Mitbürger zu schonen.
Denn ein CarSharing-Fahrzeug ersetzt fünf oder mehr Privatautos. Das bedeutet: weniger Platzverbrauch, weniger Abgase, weniger Lärm, mehr Lebensqualität. Und mit der Fahrzeugwartung und -pflege hat man auch nix mehr am Hut... | | So oft wie nötig, so wenig wie möglich |
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Für Berufspendler ist CarSharing keine Alternative, da das Auto jede Stunde kostet, bis es an seinen Standort zurückgebracht wird, auch wenn es nur steht.
Auch für die längere Urlaubsreise ist CarSharing i.d.R. nicht empfehlenswert, für diesen Zweck ist ein Mietwagen häufig günstiger. (Mit der Bahn eine Städtereise machen und dann am Urlaubsort ab und zu ein CarSharing-Auto auszuleihen, kann sich dagegen durchaus anbieten, wenn das heimatliche CarSharing-Unternehmen auch am Zielort präsent ist oder mit dem dortigen CarSharer eine Kooparationsvereinbarung abgeschlossen hat.) | | Grenzen des CarSharing |
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