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Programm

Betriebsberatung - E) Programmvorschlag

E) Das Programm - 5 Komplexe

Zu einem konkreten Programm der betrieblichen Mobilitätsentwicklung können die nachfolgenden Bausteine gehören. Es können Bausteine weggelassen oder auch neue hinzugefügt werden.
1) Allgemeine Mobilitätsberatung
2) Fahrradverkehr
3) Bahn und Bus
4) Motorisierter Individualverkehr
5) Logistik (Güterverkehr)


1.  Allgemeine Mobilitätsberatung
1.1   Mobil-Broschüre: Betriebsspezifische Mobilitätsinfos zu allen Bereichen
1.2   Persönliche Mobilitätsberatung durch Gespräche, evtl. auch schriftlich über Fragebögen:
  - Problem- und Zieldefinition (allgemein)
  - Persönliche Analyse: Verkehrsverhalten, ökonomische u. ökologische Bilanz, konkrete Defizite und Wünsche
  - Persönliches Mobilitätsprogramm (Maßnahmen)
  - notwendige Hilfen durch Informationen, Dienstleistungen, andere Maßnahmen
  - Vereinbarung einer "Nachsorge": Überprüfung des Erfolgs, Anpassung des persönlichen Programms
1.3   Ausbildung von Mobilitätsmoderatoren (s. D.4),
1.4   Allgemeine Maßnahmen: Motivierende Aktionen, Verbesserungswesen
1.5   Innerbetriebliche Verkehre besser organisieren
1.6   Konzepte für die Anreise von Kunden und Geschäftspartnern
1.7   Dienstreisemanagement (optional): Nutzung von Bahn/Bus, CarSharing, CarPooling
1.8   Überbetriebliche Kooperationen (z.B. bei Fahrgemeinschaften)
2.  Fahrradverkehr
2.1   Verbesserung der Fahrrad-Infrastruktur: Abstellanlagen + Service, Wege + Wegweisung
2.2   Informationen zum Radfahren: Radstadtplan, Kauf- und Radfahr-Beratung
2.3   Fördermaßnahmen für den Radverkehr, z.B.: Einrichtungen zum Umziehen/Duschen, Servicekoffer für Reparaturen, Diensträder, betriebliche Radlergruppe, Aktionen (Radcheck, Test neuer Radtypen,..)
3.  Bahn und Bus
3.1   Betriebsbezogenes Fahrplanheft (evtl. Teil der Mobil-Broschüre, s. 1.1)
3.2   Persönliche Beratung zu Fahrplänen, Tarifen, Benutzung von Bahn und Bus
3.3   Weitere Info-Materialien: Aushangfahrplan, Linienplan, Tarifinfo, Wegweisung, Fahrplanbücher, efa-Anschluß, regelm. Aktualisierung von Infos (im Abo)
3.4   Dialog mit Verkehrsunternehmen zur Qualitätsverbesserung (Fahrgastbeirat, Kundenanwalt)
3.5   Angebotsverbesserungen: Initiativen für Fahrplanverbesserungen (evtl. Sponsoring), Werksverkehre, Verlegung und Aufwertung von Haltestellen,
3.6   Fördermaßnahmen für den Öffentlichen Verkehr, z.B.: Arbeitszeitregelungen an Fahrpläne anpassen, verbilligteTestfahrt-Angebote,
3.7   Job-Tickets (FirmenService) und andere finanzielle Vergünstigungen
4.  Motorisierter Individualverkehr
4.1   CarSharing: privates CarSharing, CarSharing für Dienstwagen/-fahrten
4.2   CarPooling: Fahrgemeinschaftsbörse, Informationen zu Rechts- und Finanzfragen
4.3   Beratung und Kurse für umweltverträgliches Fahren, Routenoptimierung, P+R, Einsatz von Fahrzeugen mit neuen verträglichen Technologien
4.4   Parkraummanagement: differenzierte Vergabe von Stellplätzen (Reservierung für Fahrgemeinschaften, keine Parkplätze bei guter ÖPNV-Anbindung), gestaffelte Gebühren, Stellplatzumbau (z.B. zu Radabstellanlagen)
4.5   Sonderdienste: Minibusse, Zustelldienst, Guaranteed-ride (garantierte Fahrtalternative bei kurzfristigen Problemen mit Carpooling, ÖPNV o.ä.)
5.  Logistik (Güterverkehr)
5.1   Boten und Kurierdienste: Integration mit Personenverkehr, effiziente Organisation, Fahrradboten
5.2   Der allg. Gütertransport (logistische Optimierung, Citylogistik, kombin. Verkehr,..) ist ein Themenfeld für sich soll im Rahmen des Konzepts nicht behandelt werden.

 E) Programm
 


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