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Wunschzettel

Forderungen zur Radverkehrspolitik

Das Rad ist leise und sparsam, braucht wenig Platz und ist relativ ungefährlich. Es sollte also klar sein: je mehr Verkehr auf das Rad umsteigt, desto besser für alle.
Leider ist die Düsseldorfer Radverkehrspolitik alles andere als offensiv: es gibt kein zusammenhängendes Radverkehrsnetz, Radwege sind häufig nur schmale aufgemalte Streifen auf Gehwegen, brauchbare öffentliche Abstellanlagen sind Mangelware.
Nach der letzten Kommunalwahl hat die neue Ratsmehrheit in Düsseldorf sogar die Nichteinrichtung geplanter bzw. Entfernung vorhandener Radfahrstreifen auf Hauptstraßen beschlossen: Luegallee, Münsterstraße.
Inzwischen hat aber der Düsseldorfer Oberbürgermeister verkündet, dass er sich für die stärkere Förderung des Radverkehrs einsetzen will.

Was wir uns für ein komfortables und zusammenhängendes Radverkehrsnetz wünschen:
  • Mehr für RadfahrerInnen geöffnete Einbahnstrassen;
  • Radgerechte Kreuzungen und Ampelschaltungen;
  • Mehr Tempo 30 und Verkehrsberuhigung;
  • Schnelle durchgehende und hochwertige Radachsen für zügiges Fahren zwischen den Stadtteilen;
  • Radwege bzw. Radfahrstreifen auf der Fahrbahn auf allen notwendigen Abschnitten, in ausreichender Breite, ohne Baumängel und Hindernisse (parkende Autos, Bauutensilien, wuchernde Bepflanzung..).
  • Diebstahlsichere (öffentliche) Abstellmöglichkeiten bei allen Wohnquartieren, Geschäften, Haltestellen etc.;
  • Eine Fahrradstation in der Innenstadt, Fahrradboxen an S-Bahnhöfen;
  • Vollständige Wegweisung (auch z.B. Hinweise auf raddurchlässige Sackgassen);
Informationen zu einer radgerechten Verkehrspolitik gibt es beim ADFC und beim VCD, aber auch bei der Bundesanstalt für Straßenwesen.
Weitere Links: AG Fahrradfreundliche Städte NRW.


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