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DB-Preissystem 02Das Preissystem der DB vom 15.12.2002 bis 31.7.2003
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Am 15.12.2002 hat die DB ein neues Tarifsystem mit dem Namen PEP ("Preis- und Erlösmanagement Personenverkehr") eingeführt.
Es galt noch für Fahrkartenkäufe bis 31.7.03. Seitdem gilt das erneuerte Preissystem.
Aus "historischen Gründen" sind hier die Bestimmungen des Preissystems vom 15.12.02 bis zum 31.7.03 aufgeführt. | | |
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Neuer Grundpreis: für kurze Strecken (im Fernverkehr) teurer, für längere Strecken ab 180 km billiger (bis zu 25%). Der Normalpreis erlaubt die Nutzung aller Züge zu allen Zeiten.
Fahrpreise gelten im Fernverkehr für bestimmte Verbindungen, es gibt keinen festen Kilometerpreis mehr. IC-Zuschläge werden nicht mehr extra erhoben, der Normalpreis ist in 3 Produktklassen eingeteilt: A = ICE, B = IC, C = Nahverkehr
Pro Fahrtrichtung gelten die Tickets künftig nur noch maximal 2 Tage. | | Normalpreis |
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Für Frühbucher mit Festlegung auf bestimmte Züge gibt es im Fernverkehr Sonderpreise mit 10, 25 und 40% Rabatt ("Plan&Spar", s.a. Tabelle unten), die höheren Rabatte nur bei Hin- und Rückfahrt bzw. Wochenendbindung. Für diese Preise gibt es nur begrenzte Platzkontingente. Die Vorbuchung ist noch keine Platzreservierung.
Die Sonderpreise gelten nur ab einem Mindestpreis (15 Euro in der 2. Kl.) und nicht im reinen Nahverkehr, aber für Nahverkehrsabschnitte einer Reise (dort ohne Zugbindung).
Plan&Spar-Preise sind erhältlich an Bahnhöfen (ReiseZentren), in Reisebüros mit DB-Lizenz (hier z.T. mit Gebühr) und künftig vermutlich auch per Internet (persönl. Ticket per Kreditkarte + BahnCard).
Plan&Spar-Preise können ab dem 1. Geltungstag nicht mehr umgetauscht oder erstattet werden.
Wer mit einem Plan&Spar-Ticket den Zug verpasst, muss den Aufpreis auf den Normalpreis bezahlen, und zusätzlich eine Gebühr von 15 Euro. Sofern die Bahn für das Verpassen eines Anschlusses verantwortlich ist, gilt das Ticket für die nächstmögliche Verbindung (das gilt auch für verspätete S-Bahnen, nicht aber Straßenbahnen u. Busse). Wenn ein gebuchter Zug verspätet ist, kann ein anderer früherer Zug genommen werden, wenn der Anschluss gefährdet ist oder die Verspätung mehr als 30 Minuten beträgt. Es empfiehlt sich, sich das vorab von einem DB-Mitarbeiter bescheinigen zu lassen.
Sonderangebote mit Festpreisen im Fernverkehr (Sparpreise, Guten-Abend-Ticket,..) werden abgeschafft, die Nahverkehrs-Sonderangebote "Schönes Wochenende" und "Schöner Tag" (bzw. Ländertickets) gelten bisher noch weiter. | | Plan & Spar |
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Die BahnCard gibt nur noch einen Rabatt von 25%, jetzt aber auch auf die Sonder- und Mitfahrerpreise. Dafür kostet sie nur noch weniger als die Hälfte (60 statt 140 Euro in der 2. Kl.; 1. Kl. 150 Euro). Sie gilt wie bisher auch im Nahverkehr, aber i.d.R. nicht innerhalb von Verbünden.
Bei Familien mit Kindern bekommen Partner und Kinder eine eigene, unabhängig nutzbare BahnCard für 5 Euro.
Die BahnCard wird künftig im Abonnement verkauft, d.h. wer am Jahresende aufhören will, muss explizit kündigen.
Alle Rabatte können kombiniert werden, also BahnCard + Sonderpreise + Mitfahrerrabatt ergibt einen Gesamtrabatt von bis zu 66% für Erwachsene.
Die neue Bahncard lohnt sich ab 240 Euro Jahresumsatz (2. Kl.) | | BahnCard |
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Die Kindergrenze (50% Rabatt) wird auf 14 Jahre angehoben, mit Eltern/Großeltern fahren Kinder kostenlos (insges. max. 5 Personen).
Die kostenlos mitfahrenden Kinder müssen auf der Fahrkarte angegeben sein, nachträglich ist dies nicht mehr möglich. Kinderrabatt und BahnCard können kombiniert werden, Kinderrabatt und Mitfahrerrabatt nicht. | | Kinder |
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| Mitfahrerrabatt wie bisher: 50% für bis zu 4 weitere Personen, jetzt auch für die einfache Fahrt und auf Sonder- und BahnCard-Preise (Mindestpreis 15 Euro für die einfache Fahrt der 1. Person). | | Mitfahrer |
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BahnCard- und Mitfahrerrabatt (mit Mindestpreis) gelten auch im Nahverkehr, die Plan&Spar-Preise nicht auf reinen Nahverkehrsstrecken.
Die neue bessere Kinderregelung gilt auch im Nahverkehr.
Die Nutzung von IC- bzw. ICE-Zügen mit Verbundtickets + Zuschlag für einzelne Fahrten ist nicht mehr möglich, im VRR gibt es für Monatskarten noch für ein Jahr eine Zuschlagkarte.
Über die Anerkennung der BahnCard in Verbünden und Anschlusstickets für den örtlichen Nahverkehr (StadtTicket) wird noch verhandelt. | | Nahverkehr |
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Fahrkarten zum alten Preissystem können bis Geltungsbeginn am 14.12. mit der jeweiligen Geltungsdauer gekauft werden. Z.B. kann die alte BahnCard mit 1 Jahr Gültigkeit noch kurz vor dem 15.12. gekauft werden.
Für alte Fahrkarten gelten dann auch die alten Tarifbestimmungen, also z.B. Kinderfreifahrt nur bis 6 Jahre und BahnCard-Ermäßigung nur auf den Normalpreis.
Die konkreten neuen Preise sollen ab 9.10. vorgestellt werden.
| | Übergangsregelungen |
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Die Tarifbestimmungen
Kritisches von Pro Bahn.
| Das neue Preissystem der DB |
| Kategorie | Rabatt | Vorbuchung | Beschränkungen | Umtausch |
| Normalpreis | 0% | nicht erforderlich | keine | vor 1. Geltungstag kostenlos, danach 15 Euro |
| Plan&Spar 10 | 10% | mind. 1 Tag | | gegen Gebühr von 15 - 30 Euro (s.u.) vor 1. Geltungstag, ab 1. Geltungstag nicht mehr möglich
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| Plan&Spar 25 | 25% | mind. 3 Tage | Hin- u. Rückfahrt |
| Plan&Spar 40 | 40% | mind. 7 Tage | Hin- u. Rückfahrt, zurück frühestens am folgenden Sonntag |
| BahnCard | 25% | -- | nicht in Verbünden | -- |
| Mitfahrer | 50% | wie 1. Ticket | max. 4 weitere Pers. | wie 1. Ticket |
| Kinder | 50% | wie Erw. | 6 - 14 Jahre | wie Erw. |
| Kinder | 100% | -- | 6 - 14 J. in Begleitung der Eltern/Großeltern | -- |
| Kinder | 100% | -- | unter 6 Jahren | -- |
| Gebühren für Umtausch / Rückgabe: |
| Normalpreis | vor dem 1. Geltungstag | kostenlos |
| ab dem 1. Geltungstag | 15 Euro |
| Plan & Spar | bis zum Verkaufsschluss | 15 Euro |
| vor dem 1. Geltungstag | 30 Euro |
| ab dem 1. Geltungstag | nicht möglich |
| Aufhebung der Zugbindung | Zuzahlung bis Normalpreis + Gebühr 15 Euro |
| | Links |
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